💤 Die große Schlafreise – oder: Warum mein Sofa jetzt beleidigt ist
Es begann an einem Dienstag. Ein ganz normaler Dienstag, der sich wie ein Montag verkleidet hatte. Ich war müde. Nicht „Ich könnte ein Nickerchen machen“-müde, sondern „Ich könnte auf diesem Kopierer schlafen“-müde. Und das war nur der Anfang.
🪑 Station 1: Der Bürostuhl
Ich saß da, tippte irgendetwas, das vermutlich wichtig war, und plötzlich wurde mein Bürostuhl zum Thron der Träume. Mein Kopf sank langsam Richtung Tastatur, und ich schwöre, das „Zzzzz“ war nicht nur ein Tippfehler – es war ein Hilferuf meiner Seele.
🛒 Station 2: Der Einkaufswagen
Am nächsten Tag im Supermarkt: Ich lehnte mich kurz an den Einkaufswagen, um nachzudenken, ob ich wirklich noch Klopapier brauche. Drei Sekunden später war ich halb drin, halb draußen, und eine ältere Dame fragte mich, ob ich „zum Mitnehmen“ sei.
🚇 Station 3: Die U-Bahn
Die U-Bahn ist ein Klassiker. Ich habe es geschafft, im Stehen zu schlafen. Im Stehen! Mein Körper war wie ein Flamingo auf Urlaub. Ich bin nur aufgewacht, weil ich mich an einer Werbeanzeige für Matratzen festgehalten habe. Ironie pur.
🛋️ Station 4: Das Sofa – der Verrat
Und dann kam der Tiefpunkt. Ich kam nach Hause, sah mein Sofa, das mich liebevoll anlächelte, und… ging einfach daran vorbei. Ich legte mich auf den Teppich. Den Teppich! Mein Sofa war empört. Es hat mir am nächsten Tag die Fernbedienung verweigert.
Fazit
Manchmal will man einfach überall schlafen – nur nicht da, wo es Sinn ergibt. Vielleicht ist es eine Form der Rebellion gegen die Ordnung. Vielleicht ist es einfach nur Müdigkeit mit einem Hang zur Dramatik. Aber hey, wenn du mich suchst: Ich bin wahrscheinlich gerade auf dem Drucker eingeschlafen.
😴 Schlaforte, die keiner erwartet hat
- In der Umkleidekabine eines Sportgeschäfts – zwischen zwei Jogginghosen
- Auf dem Rücksitz eines fremden Fahrrads – während der Besitzer gerade einkauft
- Im Wartezimmer beim Zahnarzt – auf dem Teppich, nicht dem Stuhl
- Zwischen zwei Buchregalen in der Bibliothek – mit einem Lexikon als Kopfkissen
- Auf dem Kopierer – weil die warme Glasplatte einfach zu verführerisch war
- In der Badewanne – ohne Wasser, aber mit Decke
- Unter dem Esstisch – weil der Stuhl zu unbequem war
- Auf dem Trampolin – bis man wieder hochspringt
- Im Fahrstuhl – zwischen Etage 3 und 4
- Auf dem Fußboden eines Möbelhauses – direkt neben dem Bett, das man nicht gewählt hat
Das Meganovo – Klatsch und Tratsch – Vorschaubild zeigt Nina – nicht in Action, aber im wohligen Schlaf ….